Eine Lernbegleitung durch «Schule im Koffer» ist durch drei Phasen gekennzeichnet. Die konkrete Ausgestaltung dieser Phasen und die Intensität der Begleitung orientieren sich am jeweiligen Bedarf.

Abholen

Gemeinsam mit allen Beteiligten werden Lernziele und Rahmenbedingungen definiert. Nach einer Standortbestimmung erstellt der oder die Lernbegleiter*in einen individuellen Lernplan. Dementsprechend wird ein iPad mit geeigneten Lernmaterialien aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Persönliche Lernbegleiter*innen trainieren mit den Kindern und Jugendlichen die selbständige Bedienung des iPads.

Je nach Entwicklungsstand des Kindes erhalten auch die Eltern eine Einführung in die Bedienung des iPads als Lernwerkzeug und definieren gemeinsam mit dem oder der Lernbegleiter*in ihre Rolle während der Lernbegleitung.

Begleiten

Wenn die Lernbegleitung beginnt, erhalten die Kinder und Jugendlichen von ihren Lernbegleiter*innen Lernaufträge: Diese können Einzelaufträge, Projekte, Rituale oder am Wochenplan orientierte Aufträge sein. Immer verknüpfen sie digitale und analoge Erfahrungs- und Lernwelten und werden durch persönliche Hilfestellungen begleitet. Während die Kinder und Jugendlichen so Lernbereiche erobern, tauschen sie mit ihren Lernbegleiter*innen Feedback und Erlebnisse aus. Gestaltung und Tempo der Lernbegleitung werden laufend angepasst. Die Lernbegleiter*innen haben den Lernplan im Blick und leiten die Kinder und Jugendlichen an, selbst das eigene Lernen zu beobachten und zu kennen.

(Wieder-)Ankommen

Mit einem persönlichen Gespräch und der Übergabe eines Portfolios schliesst die Lernbegleitung ab. Darin enthalten sind z.B. die definierten Lernziele, erarbeitete Produkte, Notizen und ausgewählte persönliche Dokumente. Die Lernbegleitung wird mit den Eltern sowie den Kindern und Jugendlichen ausgewertet. Eine abschliessende Standortbestimmung erleichtert den Wiederanschluss im Unterricht oder das Anknüpfen an weiterführende Lernwege.

Beispielaufgabe Mathematik (PDF)