Familie Niklaus USA

Familie Niklaus aus dem Kanton Zürich

Reisedauer: Vier Monate
Reiseländer: USA und Kanada

In welche Klassen gingen eure Söhne während der Lernbegleitung mit «Schule im Koffer»?
Wir reisten im Juni ab und kehrten im September zurück. Unser älterer Sohn war in der 5. Klasse und stieg bei der Rückkehr in die 6. Klasse ein. Unser jüngerer Sohn war in der 3. Klasse und stieg bei der Rückkehr in die 4. Klasse ein.

Wie verlief bei euch die Gesuchstellung zur Unterrichtsdispensation? An wen musstet ihr das Gesuch stellen (z. B. Schulleitung oder Schulpflege)?
Wir reichten das Gesuch bei den Lehrpersonen ein. Dieses wurde an die Schulleitung weitergeleitet. Da unsere Abwesenheit mehr als 12 Wochen dauerte, wurde es weiter an die Kreisschulpflege gereicht. Unser Gesuch wurde ohne weiteres bewilligt. Wir hatten nur die Auflage, dass der Schulstoff mit den Kindern durchgenommen werden muss. Auf das Angebot von «Schule im Koffer» sind wir erst später gestossen. Wir hatten bezüglich dem Gesuch viel Glück und wissen, dass andere Familien mit viel grösseren Hindernissen zu kämpfen haben.

Welche Unterlagen habt ihr vor der Lernbegleitung für das «Schule im Koffer» Team organisiert?
Bei den Lehrpersonen unserer Kinder haben wir die Lernziele für die Zeit unserer Abwesenheit eingeholt. Das «Schule im Koffer»-Team konnte damit die Aufträge vorbereiten, so dass wir keine Lehrmittel mitnehmen mussten.

Wie wurdet ihr vor eurer Abreise durch «Schule im Koffer» vorbereitet?
Wir fuhren zwei Mal nach Bern für ein Treffen mit dem «Schule im Koffer»-Team. Beim ersten Mal ging es um allgemeine Fragen und um das gegenseitige Kennenlernen. Beim zweistündigen Briefing kurz vor der Abreise übten wir dann den Ablauf anhand von Übungsaufträgen direkt auf den iPads. Die Kinder konnten die Aufträge ohne Probleme auf den iPads erledigen und hatten keine Mühe, sich auf das neue Lernsystem einzustellen.

Was hattet ihr für die Arbeit mit «Schule im Koffer» auf eurer Reise mit dabei?
Ein iPad pro Kind, zwei leere Arbeitshefte pro Kind, zwei Schuletuis. Da sich unsere Kinder gegen das elektronische Tagebuch entschieden und uns schön gestaltete Reisetagebücher wichtig waren, nahmen wir noch Folgendes mit: Tagebuch, Klebstreifen und Leimstift, Mini-Drucker mit Druckpapier (zum Fotos drucken).

Hatten eure Kinder auch während der Lernbegleitung «Ferien»?
Wir entschieden uns für weniger Lernstoff pro Woche, was gleichzeitig eine kürzere „Ferienzeit“ bedeutete. Für letztere wählten wir die zwei Wochen, die wir im Yellowstone Nationalpark verbrachten. Ein Grund für diese Entscheidung war, dass im Nationalpark die Internetverbindung nicht gewährleistet war.

Wie oft haben die Kinder pro Woche für «Schule im Koffer» gearbeitet? Wie lange dauerte durchschnittlich ein Auftrag?
Unsere Kinder lösten pro Woche sechs bis acht Aufträge. Wir erhielten die Aufträge wochenweise und konnten selber wählen, wann unsere Kinder diese lösen. In der Regel erledigten die Kinder zwei Aufträge pro Tag, was jeweils ca. 60 Minuten in Anspruch nahm.

Wie habt ihr «Schule in Koffer» zeitlich in eure Reise eingeplant?
Am einfachsten war es, die Aufgaben gleich am Morgen zu erledigen, damit wir nachher etwas unternehmen konnten (einen Ausflug zum Beispiel).

Wie haben die Lernaufträge zu eurer Reise gepasst? Gab es einen Auftrag, der euch in Erinnerung geblieben ist?
Die Aufträge waren sehr gut auf unsere Reise abgestimmt. Insbesondere die reisespezifischen Aufträge sind uns in Erinnerung geblieben: - Unser jüngerer Sohn erzählte uns die Entstehungsgeschichte von Mickey Mouse im Disney World. - Der ältere Sohn erklärte uns in Las Vegas, dass die Stadt von einem Spanier erbaut wurde. - Fragen, die die Kinder über die Fussball-EM beantworten mussten, wurden aufbewahrt und bei der Rückkehr ihren Freunden gezeigt.

Was ist anders an «Schule im Koffer» gegenüber dem regulären Schulunterricht?
Der grösste Teil der Arbeit wird auf dem iPad erledigt. Da jedes Kind seine eigene Lernbegleiterin (Lehrperson) hat, ist es Privatunterricht auf Distanz. Die Themen sind oft auf das aktuelle Geschehen und die Umgebung angepasst. Es wird auf die Bedürfnisse und Interessen des jeweiligen Kindes eingegangen.

Wie verlief die Rückkehr eurer Söhne in die gewohnten Klassen?
Unser jüngerer Sohn hatte keine Probleme. Dem älteren Sohn hat die Lernmethode von «Schule im Koffer» besonders zugesagt und er brauchte etwas Zeit, um sich wieder an den Frontalunterricht in der Schweiz zu gewöhnen. Bei «Schule im Koffer» konnte er sein eigenes Tempo bestimmen, ohne Zeitdruck in der Klasse. Wir entschieden uns deshalb, «Schule im Koffer» als Ergänzung zum regulären Schulunterricht in Form eines Förderabos beizubehalten.


Familienfoto Sieber Foto Krebse

Familie Sieber aus dem Kanton Zürich

Reisedauer: drei Monate
Reiseländer: Philippinen, Singapur, Malaysia und Thailand

Hurra, wir haben es geschafft, drei Monate Familienurlaub! So klang es vor unserer Abreise. Wer aber wollte sich mit dem Schulstoff der 3. Klasse für unseren Sohn Mark auseinandersetzen?

Ein Artikel im Globetrotter Magazin über «Schule im Koffer» brachte die Lösung: Mark erhielt sein eigenes, speziell für ihn präpariertes iPad, auf dem jede Woche die neuen Aufgaben erschienen. Der Schulstoff wurde präzise auf die Themen seiner Klasse abgestimmt. Inhaltlich waren sie durch viele Aufgaben mit lokalem Bezug gestaltet. So landeten z. B. beim Thema "Gewichte von Lebensmittel bestimmen" Fische und Krebse aus dem nahe gelegenen Restaurant auf der Waage. Das wird Mark bestimmt nicht vergessen!

Für uns war es genau die richtig Entscheidung, damit wir die Ferien in vollen Zügen geniessen konnten. So mussten wir nur ab und zu – wie zu Hause auch – Mark bei den Hausaufgaben helfen. Den Rest erledigte das Team von Lernbegleiterinnen von «Schule im Koffer» in Bern. Den Übertritt in die nächste Klasse hat Mark jedenfalls problemlos bestanden.

Wann geht es mit «Schule im Koffer» auf die nächste Reise?

Familie Sieber mit Mark (3. Klasse)


Foto Familie H Sydney

Familie H. aus dem Kanton Zug

Reisedauer: viereinhalb Monate
Reiseländer: Malaysia, Singapur, Australien, Neuseeland, Chile und Costa Rica

„Unser Sohn durfte während der fünfmonatigen Weltreise sehr individuellen, lehrreichen und spannenden Unterricht durch «Schule im Koffer» geniessen. Wir als Eltern mussten uns somit nicht um Lerninhalte kümmern, was eine grosse Entlastung war. Wir haben uns jederzeit top betreut gefühlt durch «Schule im Koffer». Die ganze Familie wartete Anfang Woche immer ganz gespannt auf die neuen Aufträge. Dass dabei die persönlichen Interessen des Kindes und die bereisten Länder im Vordergrund standen, machte das Ganze zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die herzliche Betreuung der Lehrperson hatte einen positiven Einfluss auf das Lernverhalten unseres Sohnes.
Wir sind froh, dass wir diese Art von Unterricht kennenlernen durften und empfehlen «Schule im Koffer» allen reisenden Familien wärmstens!“
Mutter von Noah

„Ich finde «Schule im Koffer» mega cool. Ich gebe Rahel und dem ganzen Team 10 von 10 Punkten! Am besten hat mir gefallen, dass ich selber Themen auswählen durfte. Ich war sehr traurig, als es fertig war. Deshalb mache ich jetzt mit dem Förder-Abo weiter!“
Noah, 2. Klasse


Familie W. aus dem Kanton Bern

Reisedauer: viereinhalb Monate
Reiseländer: Russland, Südkorea, China, Vietnam und Australien

„Es war auch für mich als Lehrerin eine grosse Erleichterung, die schulische Verantwortung an «Schule im Koffer» abgeben zu können. Die Arbeiten der Kinder wurden gewürdigt und dank der Rückmeldungen zu allen einzelnen Aufgaben wussten sie auch, ob die Aufträge gut gelöst worden sind oder was noch zu bearbeiten war. Nebst den stofflichen Fortschritten lernten und übten die Kinder den technischen Umgang mit den Tablets (iPads) und verschiedenen Programmen, z. B. für Bild-, Ton- und Videoaufnahmen sowie mit diversen Lernprogrammen. Wir würden «Schule im Koffer» auch auf unserer nächsten Reise einer privaten Schulung durch mich als Lehrperson vorziehen.“
Mutter von Rico (4. Klasse) und Silvia (2. Klasse)